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Mission Mars One - der Traum vom Leben auf dem Mars

Mission Mars One der Traum vom Leben auf dem Mars

(2014) Der Mensch besitzt die einzigartige Gabe von Natur aus ein Entdecker zu sein, gänzlich gleich ob nun auf der Erde, unter Wasser oder in den endlosen Weiten des Weltalls nach neuen Geheimnissen geforscht wird, es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Aber insbesondere der Weltraum hat es ihm besonders angetan, denn ferne Galaxien mit einer Vielzahl größerer und kleinerer Planeten werden vielleicht eines schönen Tages unsere neue Heimat sein. Hierbei hat insbesondere der Mars die Menschheit in seinen Bann gezogen, denn über keinen anderen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems wird so viel spekuliert, wie den Roten Planeten. So sagten doch unlängst Schweizer Marsbegeisterte: Die Zeit ist reif den Mars zu erobern und fordern baldige bemannte Missionen zum Roten Planeten. Doch auf dem Mars ist vieles anders, als wir es von unserem Heimatplaneten Erde gewohnt sind. So besitzt der Rote Planet zum Beispiel kein schützendes Magnetfeld wie Mutter Erde, was zwangsläufig dazu führt, dass tödliche kosmische Strahlungen ungehindert auf die Marsoberfläche gelangen können. Hinzu kommen eisige Temperaturen sowie eine Atmosphäre ohne Sauerstoff, was zwangsläufig dazu führt, dass ein Aufenthalt auf der Marsoberfläche nur mit Schutzanzug und Sauerstoffzufuhr möglich wäre.
Damit dürfte der Traum vom Leben auf dem Mars einen Dämpfer bekommen haben, denn hierfür müssten erst einmal Voraussetzungen geschaffen werden, welche einen dauerhaften Aufenthalt auf dem Roten Planeten überhaupt erst möglich machen könnten. Diese gibt es bereits, denn mit der Mission "Mars One" hat eine niederländische Stiftung mit dem eben besagten Namen konkrete Pläne offengelegt, welche besagen, dass im Jahre 2023 eine erste Gruppe bestehend aus vier Teammitgliedern den Weg zum Mars antreten wird. Einfach geil, so dachte sicherlich auch Denis Newiak, denn der 25-Jährige verfolgt andere Ziele, als wie seine Altersgenossen. Er ist einer von zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern, welche sich eben genau für diese Mission "Mars One" registrieren lassen haben. Alles, was zählt, ist die Realisierung des ultimativen überirdischen Traums und dafür ist Denis Newiak sogar bereit irdische Träume aufzugeben. Anstatt sich einen gut bezahlten Job oder eine glückliche Familie zu wünschen, zieht es den Potsdamer in die Weiten des Weltraums, genauer besagt zur zukünftigen Marskolonie auf dem Roten Planeten. Weltweit hatten sich mehr als 200.000 Menschen um einen der begehrten Plätze bei der Mission "Mars One" beworben und Denis hatte es tatsächlich geschafft in die zweite Runde zu kommen. Ganze 1.058 Bewerberinnen und Bewerber sind übrig geblieben, wobei die Chancen einer der insgesamt 40 zukünftigen Marsbewohner sein zu können beträchtlich gestiegen sind.
Als Student für Filmwissenschaft hatte Denis Newiak keine Sekunde gezögert sich dieser Mission "Mars One" anzuschließen. Klingt ja auch irgendwie geheimnisvoll, ein Traum wie aus einem der zahlreichen Blockbuster Hollywoods auserwählt worden zu sein, um gemeinsam mit einer Gruppe Gleichgesinnter zum Roten Planeten überzusiedeln. Der allererste Gedanke, den Denis beim Vernehmen dieses Projektes hatte, lautete einfach geil da muss ich einfach dabei sein. Unter Führung des Ingenieurs Bas Lansdorp will die niederländische Stiftung "Mars One" wie bereits erwähnt im Jahre 2023 eine erste Gruppe von vier Teammitgliedern zum Roten Planeten entsenden. Weitere werden dann alle zwei Jahre den Weg zum Mars antreten, welche sich ab diesem Zeitpunkt, als Marsmenschen bezeichnen dürfen. Es wird ein Abschied für immer sein, denn eine Rückkehr zur Erde ist bei dieser Mission nicht vorgesehen.
Eine Mission ohne Rückkehr also, denn diese würde den Kostenfaktor von sechs Milliarden Euro gewaltig überschreiten. Dieser Verlockung konnte Denis Newiak einfach nicht widerstehen, denn schon im zarten Kindesalter von 13 Jahren galt seine Leidenschaft der Astrophysik. Hierbei gehe es ihm nicht ausschließlich um ein Abenteuer, sondern einzig und allein darum in die Geschichte einzugehen. Der Menschheit aus dem Weltall heraus helfen zu können spornt Denis weiter an. Denn seiner Meinung nach könnte die Marsbesiedlung weitreichende Lösungen gegen Massenarmut, Zerstörung der Umwelt sowie politisch-ökonomischer Dauerkrisen bieten. Auch die Überwindung der riesigen Kluft zwischen Natur- und Geisteswissenschaften würde mit der Marsbesiedlung wichtige Erkenntnisse liefern, welche letztendlich den zurückgebliebenen Erdenbewohnern zugutekommen würden. Dabei ist sich Denis Newiak dem ernst dieser Mission durchaus bewusst und bereit diesen entscheidenden Schritt zu gehen. Der Traum vom Leben auf dem Mars hat also bereits begonnen!