Monddaten

Ein Mond ist ein Himmelskörper der einen Planeten in einem Sonnensystem umkreist

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Nasa Satellit TerraSAR-X

Nasa Satellit TerraSAR-X

(2014) Hunderte von Satelliten, darunter der Nasa Satellit TerraSAR-X umkreisen täglich unseren Heimatplaneten Erde. Eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben wird den sogenannten "Leibwächtern" (aus dem lateinischen übersetzt) zugeteilt. So lassen sich zum Beispiel Telefongespräche, Internetverbindungen aber auch der Empfang des digitalen Fernsehens realisieren, doch nicht nur das, denn die sogenannten Allroundtalente ermöglichen auch zum Teil atemberaubende Aufnahmen der gesamten Erdoberfläche, wie diese aktuell durch den Nasa Satelliten Terra zur US-Weltraumbehörde Nasa gesendet werden. Allein die spektakulären Bilder des einstmals viertgrößten Sees der Welt, dem "Aralsee" bieten Wissenschaftlern neueste Erkenntnisse zur bedrohlichen Situation, welche von diesem See ausgeht. Entwickelt für genau diese Zwecke, wurde der Satellit TerraSAR-X entwickelt und in die Erdumlaufbahn gebracht. Mit der Hilfe von zum Teil spektakulären Aufnahmen erhoffen sich Wissenschaftler sowie Experten der US-Weltraumbehörde Nasa eine erhebliche Menge neuer Erkenntnisse über die gesamte Erdoberfläche. Vielleicht geben diese ja auch Hinweise darauf, wie sich zum Beispiel von Hochwassergefahr betroffene Gebiete in naher Zukunft sicherer machen lassen. Allein die von der US-Weltraumbehörde Nasa am 08.06.2013 veröffentlichten Aufnahmen der vom Hochwasser betroffenen Gebiete entlang der Elbe, ermöglichten dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) detaillierte Karten zu den hochwassergefährdeten Gebieten anzufertigen. Doch blicken wir auf die aktuellen Aufnahmen, welche der Nasa Satellit Terra vom "Aralsee" geliefert hat, denn die hierdurch gewonnen neuesten Erkenntnisse verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise, welche Gefahren mittlerweile für Mensch und Natur von dem einstmals viertgrößten See der Erde ausgehen!

Es begann alles mit einem riesigen Traum, welcher aus den zentralasiatischen Trockengebieten der ehemaligen Sowjetunion eine blühende Wüstenlandschaft entstehen lassen sollte. Anhand der Satellitenaufnahmen lässt sich das verheerende Ausmaß des angeblichen Scheiterns dieses einstmals großen Vorhabens deutlich erkennen, denn anstatt einer blühenden Wüstenlandschaft mit unzähligen Reisfeldern, Getreidefeldern oder Baumwollplantagen präsentiert sich der Aralsee in einen derartig katastrophalen Zustand, welcher in einer staubigen Ebene sprichwörtlich gesagt vor sich hinvegetiert. So wurde aus der Vision Stalins, welche mit der Hilfe umgeleiteter Zuflüsse aus Sibirien den Wasserstand des Aralsees um ein vielfaches anheben wollte ein regelrechtes Desaster. Sinnlos dahinschlummernde Fischkähne sind ein Bild des Grauens, denn die ständig sinkenden Wasserstände des Aralsees hatten das Fischereigewerbe sprichwörtlich gesagt zum Erliegen gebracht. Zehntausende Fischer wurden arbeitslos und suchten zum großen Teil das Weite. Die aktuellen Aufnahmen des Nasa Satelliten Terra zeigen auf beängstigende Art und Weise, wie gewaltige Staubstürme katastrophalen Ausmaßes über die angrenzenden Regionen hinwegfegen. Doch die darin enthaltenen Stoffe sind es, welche Wissenschaftlern und Experten der US-Weltraumbehörde Nasa Kopfzerbrechen bereiten, denn Pestizide, Düngemittel sowie weitere Rückstände der Agrarchemie stellen eine bedrohliche Situation für die gesamte Bevölkerung dieser Region dar. Hinzu kommen noch große Mengen an Salz, welche sich in den ausgetrockneten Gebieten rund um den Aralsee angesammelt hatten. Dank der vorherrschenden gewaltigen Stürme gelangen diese Substanzen über große Entfernungen in den fruchtbaren Boden und sorgen somit für katastrophale Zustände, welche sich durch verminderte Bodenqualität bemerkbar machen.
Heimische Bauern tragen gleichfalls eine erhebliche Mitschuld daran, dass der Wasserspiegel des Aralsees weiter unaufhaltsam sinkt. Mit dem Wasser des Aralsees versuchen heimische Bauern ihre Felder von Staubpartikeln zu befreien, doch merken diese dabei nicht, dass damit eine weitere Verschärfung der ohnehin schon bedrohlichen Situation hervorgerufen wird. Einmal abgesehen von den enormen Entwicklungs- und Unterhaltungskosten, welche allein für den Nasa Satelliten Terra angefallen sind sowie noch aufgebracht werden müssen, erhoffen sich Experten aufschlussreiche Informationen darüber, wie sich derartige katastrophale Situationen eindämmen oder gar gänzlich vermeiden lassen können. Letztendlich werden sich aufgrund der durch die Aufnahmen gewonnen Erkenntnisse, die aufwendigen Investitionen, welche Milliarden verschlingen in irgendeiner Form auszahlen. Im Dienste der Wissenschaft, so könnte das Projekt Nasa Satellit Terra am zutreffendsten bezeichnet werden, hilft insbesondere der Wissenschaft dabei uns alle vor weiteren Umweltkatastrophen zu bewahren oder zumindest zu schützen. Mit den hierdurch gewonnenen Erkenntnissen lassen sich gezielte Maßnahmen in Angriff nehmen, welche unser aller Leben auf den Planeten Erde in Zukunft sicherer werden lässt. Doch allein mit diesen Informationen wie das Beispiel Aralsee beweist ist es bei Weitem nicht abgetan, denn letztendlich richtet sich der Appell an die Vernunft aller Nationen!